von Ursula Pürrer
Blueprint ist eine unebene Geschichte, eine Geschichte über geistiges Falschgeld und die spröde Subjektivität der Protagonistin.
Annabelle, die Malerin, verzichtet auch in ihren Handlungen auf die dritte Dimension. Natürlich wünscht sie sich Aktion, Veränderung und Befriedigung. Tatsächlich entsteht aber aus ihrem sich-als-Person-ins-Spiel bringen in den Augen der anderen die Realität einer terroristischen Ikone.
Da sie sich selbst als lebendes Vehikel wahrnimmt, begegnet man ihr aggressiv. Die geringfügige Veränderung, die sich aus ihrer, für andere abstrakten Innerlichkeit ergibt, wirken wie Verschwendung und hinterlassen den Abdruck eines Silent Movie Stars.
Der Film verwendet den Gegenstand der Malerei, das ist Farbe, als wichtigstes Gestaltungsmittel des Spielraums. Alle Charaktere, Unterschiede, Entfernungen, Raumverhältnisse werden durch Farbe und durch Ton bezeichnet.
Blueprint richtet sich in diesem Sinn an das innere Ohr des Zuschauers, an die menschliche Fähigkeit, äußere Formen durch Resonanz und Rhythmus im Inneren zu rekonstruieren.
Are we recording
is the machine on
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is the machine on
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Glas of Water
Cast:
and many more - u.v.a
Crew:
script/director - Buch/Regie Ursula Pürrer
© 2000, Beta SP, 1:1,37, 75 Minuten
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